Link verschicken   Drucken
 

Übergänge gestalten

Die Kinder der Einrichtung werden in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell eingewöhnt. Die Kinder werden stufenweise an die Bezugserzieherin und die neue Umgebung gewöhnt und ein langsamer Abnabelungsprozess findet statt. Dies bedeutet, dass die Eingewöhnung mehrere Wochen beträgt. Die Eingewöhnung orientiert sich am Alter und an den Bedürfnissen des Kindes.

 

Die Eingewöhnung findet wie folgt statt:

 

1.Woche: Mo.- Mi. 1,5 Std. Kind mit Erziehungsberechtigter Person anwesend in der

Kita

Do.- Mo. 2 Std. Anwesenheit in der Kita


 

2.Woche: Di.-Mi. 3 Std. Anwesenheit in der Kita inkl. Frühstück

Do.-Mo. 3-3,5. Std Anwesenheit in der Kita, inkl. Frühstück mit erster kurzer Trennung


 

3.Woche: Di.- Mi. 3-4 Std. Anwesenheit in der Kita, inkl. Frühstück

Trennung wird ausgeweitet

Do.-Mo. 3-4,5 Std. Anwesenheit in der Kita, inkl. Frühstück und Mittagessen, Trennung wird weiterhin ausgeweitet.

 

Bis zur vollendeten 3. Eingewöhnungswoche hält sich die erziehungsberechtigte Person auch während einer Trennungsphase in der Kita auf.


 

4.Woche: Di.-Mi. 6-7 Std. Anwesenheit in der Kita, inkl. Frühstück, Mittagessen

und Schlafen

Do.-Fr. 6-7 Std. Das Kind erlebt den alltäglichen Kita-Tag

 

Ab der 4. Eingewöhnungswoche muss sich die erziehungsberechtigte Person während der Trennungsphase nicht mehr in der Kita aufhalten. Jedoch sollte sie erreichbar bleiben, um möglichst schnell in die Kita zurückkehren zu können.

 

Mit einer guten ersten Eingewöhnung wird ein Fundament gelegt, das dem Kind alle weiteren Übergänge erleichtert.

 

Gerade im Hinblick auf die Schule wechseln die Kinder nicht in einer Gruppe, sondern alleine in die wohnortsnahe Grundschule. Die Kinder wachsen an diesen Herausforderungen. Sie müssen auf einen solchen Wechsel einfühlsam und gut vorbereitet werden.